Presseinformationen

Der Verlag das BEBEN wurde 2013 in Berlin von Markolf Hoffmann, Jasper Nicolaisen, Jakob Schmidt, Karla Schmidt und Simon Weinert gegründet. Sie sind neben ihrer Arbeit für das BEBEN als Autorinnen, Übersetzer, Schreiblehrende und Buchhändler tätig.

Ihrer Erfahrung nach haben es eigenwillige Texte schwer, zumal solche, die vom Umfang her und auch inhaltlich nicht in die gängigen Marktschubladen passen. Als E-Books können solche Texte mit geringen Kosten und vertretbarem Werbeaufwand eine größere Öffentlichkeit erreichen - und das Nischenpublikum, welches die größeren Printverlage links liegenlässt.

Die Verlegerinnen und Verleger vom BEBEN sind genreaffin und haben deshalb keine Scheu vor Fantasy, Science Fiction, Horror und anderen Stiefkindern des Literaturbetriebs. Allerdings ist das BEBEN ausdrücklich kein Genre-Verlag. Veröffentlichungskriterium sind allein die literarische Qualität und der kollektive Geschmack der Verlagsmannschaft. Nur, was einstimmig befürwortet wird, kommt ins Programm.

Obwohl inzwischen auch jeder Autor, jede Autorin auf eigene Faust im Internet publizieren kann, ist das BEBEN überzeugt, als Verlag ein sinnvolles Angebot zu machen, indem es die Qualität des Programms garantiert. Das BEBEN will den versammelten AutorInnen mehr Aufmerksamkeit verschaffen und ihnen durch Lektorat und Korrektorat unter die Arme greifen. DAS BEBEN legt außerdem großen Wert auf fairen und engagierten Umgang mit AutorInnen und LeserInnen in punkto Bezahlung, Preistransparenz, Rechtevergabe und (nicht vorhandenem) Kopierschutz.

Unter dem Motto Die Novelle ist zurück benennt sich das BEBEN nach Kleists berühmtem Erdbeben in Chili. Im Startprogramm finden sich bekannte Namen wie Marcus Hammerschmitt und neue Stimmen wie Eva Strasser und Frank Dukowski. Ab Herbst 2013 wird alle zwei Monate ein neuer Titel erscheinen. Als Novelle gelten dem Verlag dabei erzählende Texte mit einer Länge von etwa 70-150 Manuskriptseiten und einer dichteren Erzählweise als bei typischen Romanen. Eigenwillige, besondere, aufregende, stilistisch und formal ungewöhnliche, auch schwierige Texte aufzuspüren und herauszubringen ist dem Verlag ein besonderes Anliegen. Immer sollen sie aber unterhaltsam sein – was das ist, wird dabei unter den VerlegerInnen in jedem Einzelfall neu diskutiert - und lange nachwirken.