Von schwedischen Höllentoren und spanischen Anarchisten

Von Markolf Hoffmann am July 14, 2016, 12:09 a.m.

Der Chor der Anarchie Järngard

Eine Bombe für Franco und die schwedische Postkartenidylle, hinter der abgründiger Schrecken lauert: Unsere Neuerscheinungen Der Chor der Anarchie und Järngård. Der Fluch des Erzes haben es in sich. Zwei Bücher, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und aber eines gemeinsam haben: Sie geben sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden.

Zu unseren Neuerscheinungen stellen wir ein umfangreiches Zusatzmaterial bereit. So haben wir Gecko Neumcke zum Chor der Anarchie um ein Kurzinterview gebeten - und er hat geantwortet. Und Ruben Philipp Wickenhäuser hat exclusiv fürs Beben sein privates Fotoarchiv geöffnet, um das dunkle Antlitz Schwedens näher zu beleuchten.

Zum Interview: 5 Fragen an Gecko Neumcke

Gecko Neumcke und Stephan Strzoda: Der Chor der Anarchie

Boot im SeeEin Blick in Ruben Philipp Wickenhäusers Fotoarchiv: Schwedens düsteres Antlitz

Ruben Philipp Wickenhäuser: Järngård. Der Fluch des Erzes

Die wahre Geschichte der Colonie d'Aymare

Von Jakob Schmidt am July 13, 2016, 11:10 a.m.

PostkarteDie in Gecko Neumcke und Stephan Strzodas Novelle Der Chor der Anarchie porträtierte Kommune spanischer Exilkommunisten hat es tatsächlich gegeben. Postkarten aus dem Archiv der Kommune versetzen einen schlagartig in jene bewegte Zeit nach dem Spanischen Bürgerkrieg ...

Zu den Postkarten der Colonie d'Aymare

Gecko Neumcke und Stephan Strzoda: Der Chor der Anarchie

5 Fragen an Ruben Philipp Wickenhäuser

Von Jakob Schmidt am July 12, 2016, 7:44 p.m.

Neu im Programm: "Järngård. Der Fluch des Erzes" - die erste waschechte Horrornovelle im Programm. Unser neuer Autor Ruben Philipp Wickenhäuser hat uns dazu fünf Fragen beantwortet ...

Zum Interview: 5 Fragen an Ruben Philipp Wickenhäuser

Ruben Philipp Wickenhäuser: Järngård. Der Fluch des Erzes

Zwei neue Titel: "Järngård" und "Der Chor der Anarchie"

Von Markolf Hoffmann am July 9, 2016, 10:31 a.m.

Der Chor der Anarchie Järngard

Anarchische Chöre und Höllentore in Schwedens stummen Wäldern: mit gleich zwei neuen Titeln verwöhnt Das Beben seine novellenaffinen Leser. Gecko Neumckes legt zusammen mit Autor Stephan Strzoda sein neues Buch Der Chor der Anarchie vor, in dem eine Exilkommune spanischer Anarchisten ein Bombenattentat auf General Franco plant; und Ruben Phillipp Wickenhäuser stößt in Järngård. Der Fluch des Erzes die Tore zur Hölle auf, wenn zwei Auswanderer aus Deutschland in den schwedischen Wäldern auf einen unguten Schrecken aus der Vergangenheit stoßen.

Beide Titel sind wie immer als epub-, mobi- und PDF-Version für den Reader, Bildschirm oder Drucker auf der Verlagswebseite zu erwerben - und natürlich in den bekannten Shops.

Gecko Neumcke und Stephan Strzoda: Der Chor der Anarchie

Ruben Philipp Wickenhäuser: Järngård. Der Fluch des Erzes

Tassilo stürmt die Seraph-Shortlist

Von Markolf Hoffmann am March 1, 2016, 4:15 p.m.

Tassilo der Mumienabrichter

Und da soll noch mal einer sagen, der Bub' taugt nix: Tassilo der Mumienabrichter von Simon Weinert ist einer von drei Romanen, die auf der Shortlist des Seraph-Preises der Phantastischen Akademie e.V. in der Rubrik Bestes Debüt stehen.

Wir drücken Tassilo für die Verleihung bei der diesjährigen Leipziger Buchmesse die Daumen und nutzen die Gelegenheit, um ihn euch noch mal an Herz und Kopf zu legen: Entweder in der vierteiligen E-Book-Ausgabe oder als Druckwerk, das ihr exklusiv über die Otherland-Buchhandlung in Berlin beziehen könnt. Und nun, glückliches Elon, frohlocke!

Zur Webseite des Seraph

Wie wird man eigentlich Mumienabrichter?

Von Jasper Nicolaisen am Dec. 14, 2015, 5:21 p.m.

Hurra, der Tassilo liegt endlich komplett in der Ebook-Ausgabe vor - und zudem in der ersten Printausgabe des Bebens. Dazu haben wir Simon Weinert fünf Fragen gestellt, die er auch brav beantwortet hat. Ein aufschlußreiches Interview, wie wir finden ...

5 Fragen an Simon Weinert

Tassilo: Am Ende steht der Affentod

Von Karla Schmidt am Dec. 9, 2015, 8:59 p.m.

Tassilo der Mumienabrichter Teil 4: Affentod

Da war ja noch was: Tassilo der Mumienabrichter ist noch immer nicht am Ziel seiner Antiheldenreise, die eigentlich mehr eine missglückte Pubertätsfabel ist. Aber was für eine: Hat sich Tassilo in seinen Leibling verliebt? Und was denkt die junge Dame wirklich über ihn? Will er das wirklich wissen? Wäre da nicht zu allem Überfluss der Zauberer Worspell, der sein Regiment in Elon aufrecht erhält. Im vierten Teil von Simon Weinerts Fantasy-Massaker an allen bekannten Genrekonventionen geht es wirklich zur Sache. Erhältlich wie immer beim Beben und auf diversen anderen Plattformen (Amazon, Xinxii, Kobo, minimore, itunes und viele andere).

"Tassilo der Mumienabrichter. Teil 4: Affentod" von Simon Weinert

Tassilo: Mein erster Leibling

Von Markolf Hoffmann am Oct. 15, 2015, 5:54 p.m.

Tassilo der Mumienabrichter Teil 3: Der Leibling

Weiter geht es mit Simon Weinerts barock-opulent-verdorbener Fantasy-Saga. Der unheroischste Anti-Held aller Zeiten charmiert, was das Zeug hält, nennt seinen ersten Leibling sein eigen, schnorrt um Geld und hat keinen Plan, warum ihm das Schicksal so übel mitspielt - während der miese Zauberer Worspell die Stadt Elon knechtet. Ist Tasilo gar derjenige, der ihm in die Suppe spuckt? Erhältlich wie immer beim Beben und auf diversen anderen Plattformen (Amazon, Xinxii, Kobo, minimore, itunes und viele andere).

"Tassilo der Mumienabrichter. Teil 3: Der Leibling" von Simon Weinert

Der Mumienabrichter zieht in den Grund

Von Markolf Hoffmann am Sept. 15, 2015, 6:59 a.m.

Tassilo der Mumienabrichter Teil 2: Im Grund

Ab heute erhältlich: Teil 2 von Simon Weinerts barockem Fantasy-Fucked-Up-Jugendroman. Diesmal zieht es Tassilo, den weltbesten Mumienabrichter und Elons Genie, in den abscheulichen Grund, wo die Unterschicht sich nicht einmal in Sänften oder auf Schwebebrettern bewegt. Ja, ist denn das zu fassen? Erhältlich wie immer beim Beben und auf diversen anderen Plattformen (Amazon, Xinxii, Kobo, minimore, itunes und viele andere).

"Tassilo der Mumienabrichter. Teil 2: Im Grund" von Simon Weinert

Das Beben is back!

Von Markolf Hoffmann am Aug. 6, 2015, 11:05 a.m.

Tassilo der Mumienabrichter Teil 1: Elon

Lange hat die Welt der elektronischen Literatur auf unser Sommerprogramm gewartet. Nun ist es soweit: Neue Titel stehen in den Startlöchern, von jungen, unverbrauchten Beben-Autoren ebenso wie von altgedienten Haubeben-Degen.

Den Auftakt macht der wohl erste Barockpunk-Fantasyroman der Literaturgeschichte: „Tassilo der Mumienabrichter“ von Simon Weinert, der – Premiere! – sowohl in einer Printausgabe als auch in eBook-Form erscheint. Aufgeteilt haben wir die schräge Mär um einen jugendlichen Mumienbezirzer, der sich einen Dreck um Sitte und Anstand schert, in vier Teile. Eine Mischung aus Larry Clark („Kids“) und Georg Friedrich Händel, mit gepuderten Perücken, dressierten Äffchen und einem Hauch Mumienstaub.

Der erste Teil („Elon“) ist parallel zu diesem Posting erschienen. Die übrigen drei Teile („Im Grund“, „Der Leibling“ und „Affentod“) erscheinen jeweis am 15. der kommenden Monate. Und das ist noch nicht alles: Als weiterer Beben-Autor gesellt sich Ruben Wickenhäuser zum Reigen hinzu, der uns im Spätherbst unter die Wipfel schwedischer Föhren entführen wird. Und auch ein neuer Titel von Gecko Neumcke („see’bolo“) ist in Vorbereitung.

Ihr seht also: Der Sommer und Herbst beim Beben wird heiß. Aber das wußtet ihr ja schon vorher.

"Tassilo der Mumienabrichter. Teil 1: Elon" von Simon Weinert

Heute abend: Lesehappen-Lesung in Leipzig

Von Markolf Hoffmann am March 13, 2015, 11:59 a.m.

Kurzfristig, aber mehr als nur empfehlenswert: Die bereits kultige Lesehappen-Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse! Ab 19:30 Uhr lesen in Noel's Ballroom in der Kurt-Eisner-Str. 43 Kathleen Weise Anna Kuschnarowa, Boris Koch und Christian von Aster. Die mit dem Beben eng verbundenen Autoren werden den Ballroom bestimmt wieder rocken.

Lesehappen-Lesung am 13. März in Leipzig

Die Stille vor dem Großen Beben

Von Karla Schmidt am March 1, 2015, 6:02 p.m.

In letzter Zeit war ja nicht so viel los bei uns. Keine neuen Bücher. Weil wir keine Manuskriptangebote hatten, die uns gut genug gefallen haben. Und halbe Sachen machen wir nunmal nicht.

Am Anfang dachten wir ja noch ganz naiv, da draußen fleuchen bestimmt so viele geniale Novellen herum, wir werden mit dem Veröffentlichen gar nicht nachkommen!

Stimmt aber nicht. (Oder die Leute mit den genialen Novellen haben einfach noch nichts von uns mitbekommen.) Wir machen jedenfalls genau dieselbe Erfahrung, wie andere Verlage auch: Fast alle Manuskriptangebote passen entweder nicht zum Verlagsprofil oder/und sind nicht professionell genug geschrieben.

Aber bald! Es grummelt schon was im Untergrund, und sobald sich da genug Druck aufgebaut hat, werden wir die tiefe Stille mit einem Paukenschlag beenden: Diesmal werden gleich ein paar Titel auf einmal rausgebebt. So richtig mit Erdspalten, die sich auftun und Zivilisationen, die verschluckt werden ... na, wir werden live berichten.

Am Start: Rex Feuchti - Das Hörbuch

Von Simon Weinert am Dec. 17, 2014, 4:37 p.m.

Rex Feuchti - Das Hörbuch

Lange versprochen, nun endlich in den Startlöchern: In Kürze gibt es Rex Feuchti auch zum Ohrenausputzen. Margarethe Grimmas Novelle über Kunst, Kindergärten und Weiße Würmer wird am 20. Dezember als Hörbuch beim BEBEN erscheinen. Damit weihnachtliche Stimmung aufkommt.

"Rex Feuchti - Das Hörbuch" von Margarethe Grimma

"H0" wieder in der Spur

Von Jasper Nicolaisen am Oct. 8, 2014, 8:26 a.m.

Die Probleme mit dem Download von "H0" sind behoben. Wir entschuldigen uns für die Störung.

H0 mit technischen Problemen

Von Jasper Nicolaisen am Oct. 6, 2014, 1:49 p.m.

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

beim Download vom "H0" gibt es zurzeit ein technisches Problem. Wir arbeiten daran. Falls Sie einen Code eingelöst und eine fehlerhafte Datei erhalten haben, melden Sie sich bitte bei uns, damit wir für Ersatz sorgen können.

H-Null: Hammerschmitt erzählt Deutschlandmärchen

Von Markolf Hoffmann am Sept. 18, 2014, 10 a.m.

Deutschland H-Null

Ab sofort verfügbar: H-Null. Ein Deutschlandmärchen. Wie immer in allen Formaten (epub, mobi, PDF) beim Beben und auf diversen Plattformen. Das Wort Plattformen passt in diesem Fall besonders gut, geht es doch um Bahnhöfe, Modelleisenbahnen, und Militanz - mittelbar also auch um Stuttgart 21 und die RAF. Die verrückteste Deutschland-Novelle im Herbst 2014.

"H-Null. Ein Deutschlandmärchen" von Marcus Hammerschmitt

Ein neuer Hammerschmitt

Von Markolf Hoffmann am Sept. 3, 2014, 9:10 a.m.

Das Beben lüftet das Geheimnis seines ersten Herbsttitels: Ein neuer Hammerschmitt ist im Anmarsch. Am 15. September ist es soweit ...

"H-Null. Ein Deutschlandmärchen" von Marcus Hammerschmitt

Ab sofort erhältlich: Rex Feuchti

Von Karla Schmidt am July 14, 2014, 7:11 a.m.

Rex Feuchti Schrifzug „Mein Name ist Feuchti, Vorname Rex, das reimt sich nicht umsonst auf Ex / Verlierer, denn jetzt werd ich Gewinner / mehr Rex Feuchti Zwotausend und Zehne geht immer / Rex heißt der König und ich verwöhn dich / mit meinen Battleraps / deine Mutter / ist DEINE Mutter / mehr Diss geht nicht / jedenfalls nicht cum laude / und ohne cum / geht Rex Feuchti nicht nach Hause."

Ab sofort beim BEBEN: "Rex Feuchti" von Margarethe Grimma

Hörbuchtrailer: Soundcloud

Das Beben auf Minimore

Von Simon Weinert am July 12, 2014, 9:16 a.m.

Ein weiterer Shop für eBooks führt nun Bücher des Bebens - das interessante Projekt minimore. Ausgewählte Verlage, ausgewählte eBooks ... und wir sind dabei.

Das Beben auf Minimore

Das Goethemodell fahren - 3 Fragen an Margarethe Grimma

Von Jasper Nicolaisen am July 8, 2014, 1:19 p.m.

Anlässlich des Erscheinens von "Rex Feuchti" im Juli hat Markolf Hoffmann unsere Autorin zu ihrer Novelle befragt.

Du behauptest in der Novelle, dass es Rex Feuchti tatsächlich gibt. Im Internet kann ich aber nichts über ihn finden. Wie steht es denn nun um die Fiktionalität deines Texts?

Margarethe Grimma

In der Novelle werden ja zwei verschiedene Versionen angeboten, wie der Text zu verorten ist. Die eine lautet: Die Novelle „Rex Feuchti“ versammelt eine Auswahl aus dem Privatarchiv des Feuchten Königs, in dem alle Stücke gefälscht und/oder aus einer parallelen Realität gefallen sind. Dass man dann hier „bei uns“ nichts über ihn findet, ist dann irgendwie stimmig bzw: DIE werden schon dafür gesorgt haben, dass man die Grimma für bekloppt hält…In der anderen Version ist „Rex Feuchti“ eine Collagenovelle, die ich in einer Zeit des beruflichen Umbruchs geschrieben habe, und deren Form und Inhalt sich auch genau aus dieser Umbruchszeit ergeben haben. Ich musste mir eingestehen, dass es für ein Leben als Vollberufskünstlerin nicht reicht und ergriff einen Brotberuf. In der wenigen Zeit, die mir dann zum Schreiben noch blieb, tippte ich diese kurzen Schnipsel, die thematisch alle um Kunst und Arbeit kreisten: Was heißt es, Künstlerin zu sein, heute, in Deutschland, wo selbst die Illusion einer Gegenwelt zum Rundumscheiß im Prekären erstickt, wäre es auch okay, nur für mich Künstlerin zu sein, welche Rolle spielt Öffentlichkeit für Kunstmacherinnen… In dieser Version der Geschichte sind wir, fürchte ich, alle ein bisschen das Arschloch Feuchti – und auch ein bisschen Xenia Hammerstein, seine Gegenspielerin. Die wenigstens schafft es am Ende aus der Novelle und kommt frei. Der Text ist fiktional, stimmt, aber nur als Mittel der Annäherung an die schlechte Realität und Vorgefühl eines Freikommens davon. Schön kryptisch, hm? Ist aber nur Verkaufsstrategie, wer´s genau kapieren will, muss eben das Buch kaufen.

Du zeichnest ein hartes Bild der Realität heutiger Kulturschaffender am prekären Rand. Welche Erfahrungen hast du selbst damit gemacht?

Ich habe, wie gesagt, eine Weile versucht, mit Texten irgendwo durchzukommen und wie bescheiden auch immer davon zu leben. Das wäre so gerade eben gegangen, aber nur um den Preis der ständigen Existenzunsicherheit, des Einspannens aller Freundschafts- und Liebesbeziehungen für Marketing und mein Ego-Business und auch der Aufgabe all meiner persönlichen Mindestmaßstäbe von Textqualität. Und dazu noch der nagende Gedanke: Es muss doch irgendwie gehen, woran liegt das denn, du kannst doch was … Da habe ich mich gefragt, ob ich das wirklich will, ich als Ich-AG, nur damit es am Ende gerade so nicht in der Armut endet. Und ob es nicht klüger wäre, das Goethemodell zu fahren, so ganz hochtrabend gesagt. Tagsüber Geheimrätin, nachts römische Elegien. Ganz so glamourös-amourös wurde es dann nicht, ich wurde bloß Erzieherin und später Bibliothekarin. Dadurch bekam ich Einblicke in ziemlich andere Lebenswelten und auch Arbeitswelten. Das habe ich mit dem Künstlerinnendasein abgeglichen und fand´s spannend … nee, nicht spannend, „spannend“ ist alles immer nur an der Uni, also: ich fand´s wichtig und interessant, wie groß die Parallelen sind und wie eigensinnig und klug aber auch Leute sind, die tagtäglich lohnarbeitig eingespannt sind, auf die ich als so genante Kreative insgeheim doch hinabgeblickt habe, obwohl ich eigentlich nur den Vorteil hatte, mich eben selber auszubeuten. Was wäre, wenn da so etwas wie Solidarität aufkäme? Nur mal so als Gedanke. Dass ich ohne Schreiben gar nicht kann, habe ich in der Zeit auch gemerkt. Ich habe halt nur anders und unter anderen Umständen geschrieben. Ganz früh morgens, ganz spät abends, unterwegs, auf der Handytastatur. Das merkt man dann „Rex Feuchti“ auch an, im Schlechten, aber auch im Guten. Meine Erfahrungen mit der Prekarität sind also: Scheiße, das muss anders werden. Und das geht nur zusammen und nur, wenn wir aufhören, bei all der Arbeit auch noch rund um die Uhr an uns selber zu arbeiten, so pathetisch das klingt.

Warum musste Rex Feuchti wirklich sterben?

Ich könnte mich jetzt wieder mit den zwei Versionen rausreden, aber eigentlich habe ich dazu eine klare Meinung: Weil er´s nicht besser verdient hat. Er spielt in dem Buch ja die viel größere Rolle als die arme, blöde Xenia, aber irgendwann war´s dann auch mal gut. Ich habe ihm im ganzen Text so viel Raum gelassen, da sollte er wenigstens nicht mit dem Leben davonkommen. Ich meine, ein Typ der sich „Rex Feuchti“ nennt und von einem Lied namens „Alle deine weiblichen Verwandten“, das genau so blöd und abstoßend ist, wie man sich´s vorstellt, gleich drei Versionen aufnimmt, also, da war´s mir schon eine innere Internationale, als der per Samuraischwert aus dem Text gegolft wurde. Wichtiger, als dieser Obertrottel, der sich in der Novelle schon viel zu breit gemacht hatte, war mir aber Xenia, die am Ende einfach aus dem Text entlassen wird, was ich, zugegebenermaßen, ein bisschen von Uwe Johnson geklaut habe. Wer´s findet und kapiert, kriegt einen Preis.

Vielen Dank für das Interview!

Rex Feuchti erscheint am 15. Juli

Von Markolf Hoffmann am July 4, 2014, 11:29 a.m.

Rex Feuchti REX FEUCHTI von Margarethe Grimma erscheint am 15. Juli beim Beben. Aber was ist Rex Feuchti? Die tragische Geschichte eines Pornorappers, der von dem Fernsehsternchen Xenia Hammerstein (Superstars 2010) in der Fussgängerzone mit einem Schwert enthauptet wird? Ein Konvolut widersprüchlicher Zeitungsausschnitte, Interviews und Radiomeldungen, die eine Bestandaufnahme der B-Kultur darstellen? Ein einziger Fake, den sich Margarethe Grimma aus den feingliedrigen Fingern gesogen hat?

In den kommenden Tagen werden wir so einiges über „REX FEUCHTI“ zu berichten haben …

Die Sinnlichkeit des gedruckten Wortes als bourgeoises Konstrukt

Von Jasper Nicolaisen am June 16, 2014, 9:47 a.m.

Marcus Hammerschmitt Marcus Hammerschmitt im Interview mit Jasper Nicolaisen zu seiner Novelle Pension Barbara

Kannst du dich kurz vorstellen? Wer bist du, was schreibst du und wie bist du zum BEBEN gekommen?

Marcus Hammerschmitt, geboren 1967 in Saarbücken. Schriftsteller, Journalist, Fotograf. Meine Biographie ist langweilig, mein Leben nicht. Meine Homepage(Link) hält einen Tsunami an Information über mich bereit. Zum Beben bin ich über Jakob Schmidt gekommen, den ich schon zu lange kenne, um noch zu wissen, woher.

Pension Barbara ist nicht leicht auf den Punkt zu bringen: Ein Ich-Erzähler kommt in einem abgelegenen Dorf unter, während seine schwangere Frau in einem etwas zwielichtigen Institut für Geburtsvorbereitung behandelt wird. Der stets schlecht gelaunte Eigenbrötler findet nicht nur an diesem Institut, sondern auch an der Dorfgemeinschaft mit ihren verschrobenen Charakteren bald einiges faul und meint, Nachbeben der Nazivergangenheit auf die Spur zu kommen. So weit, so gut, aber diese knappe Inhaltsangabe scheint mir nicht wirklich wiederzugeben, was das Besondere des Buches ausmacht. Kannst du beschreiben, was für dich der Kern der Novelle ist? Worum geht es zuvorderst, was war dir am Wichtigsten?

Da würde ich zunächst zwei Aspekte ansprechen wollen. „Eltern werden und Phantastik“ - das ist nun keine Verbindung, die auf der Hand liegt, aber es hat mich tatsächlich gereizt, das einmal anzupacken. Im Grund ist ja Elternschaft, vor allem an ihrem Beginn, etwas sehr, sehr Seltsames und Befremdliches. Das erzählt einem nur keiner - in der Schule hört man nichts davon und von den eigenen Eltern erst recht nicht. Aus biographischen Gründen bin ich mit den verstörenden Aspekten des Vaterwerdens vielleicht etwas deutlicher in Berührung gekommen, oder ich habe sie deutlicher wahrgenommen, als das allgemein der Fall ist, und in diesen Wahrnehmungen und Erfahrungen steckte der Kern einer Geschichte. Der zweite Aspekt ist der unüberbrückbare Gegensatz zwischen Stadt und Land. Der Held ist als Vermessungsingenieur im Bauwesen geradezu ein Polizist der Urbanität, er ist einer von denen, die darüber wachen, dass die Stadt richtig gebaut wird. Und dann kommt er im Zusammenhang mit seiner anstehenden Vaterschaft in dieses unsägliche Dorf, das ihm wie ein idiotisches, irrationales Dickicht aus Verlogenheit, Hass und verdrängten Konflikten vorkommt. Dagegen rebelliert er während seines ganzen Aufenthalts. Ob diese Rebellion nicht auch ganz andere Bereiche seines Lebens meint - diese Frage gehört natürlich zu den vielfältigen Subtexten der Geschichte.

Der Protagonist hadert ja rund um dieses Thema mit zwei Dingen: dem Verhältnis zu seiner Frau, von der er sich (unter anderem) wegen der Klinikbehandlung mal entfremdet, mal hintergangen fühlt und dann eben dem größeren Generationenverhältnis, also der im Dorf an vielen Ecken und Enden (für den Protagonisten) aufbrechenden Nazivergangenheit. Welche Rolle spielen diese Fragen für dich? Zum Beispiel: Verändern sich Beziehungen, Rollen, Verhältnisse -- zwischen Mann und Frau? -- rund um ein Kind?

Massiv. Die Ankunft eines Kindes stellt alles auf die Probe, bestrahlt die betreffende Beziehung wie ein Schlaglicht, und dabei können ganz schön harte Schatten entstehen. Viele Eltern reden da nicht gerne drüber, machen das mit sich ab und setzen sich damit einem unerhörten Leidensdruck aus. Ist es nicht das „Natürliche“, was man da tut; arbeitet man sich nicht am Sinn der eigenen Existenz ab? Der Held in „Pension Barbara“ hat seine allergrößten Zweifel daran, und dass die Umstände so bizarr sind, unter denen er Vater wird, macht es nicht besser.

Und warum hast du dich entschieden, das Thema Generationenverhältnis noch einmal auf die gesamtgesellschaftliche (dunkle) Vergangenheit zu beziehen?

Das ist doch schon alles so oft durchgehechelt worden! Tja - wer glaubt, es sei deswegen vorbei, hat nur noch nicht tief genug in den Fotokisten seiner Großeltern gegraben. Oder in den Handlungen und Erklärungen der aktuellen „demokratischen“ Parteien. Oder in der Alltagssprache. Die Generationen vor uns haben uns ein Thema beschert, das auf unerträglich hartnäckige Weise nicht weg geht - das ist genau eine der unangenehmen Entdeckungen meines Helden Felix Walter.

Natur und Kultur, Ingenieur auf dem Land, Planung und Chaos ... kommt in deinem Leben diese Spannung zwischen Stadt und Dorf irgendwie vor? Was gefällt dir besser?

Stadtluft macht immer noch frei. Ich bin dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, dankbar dafür, dass es mich von jeder ländlichen Romantik geheilt hat.

Noch mal zum Erzähler: Sehr sympathisch ist der Herr nicht -- oder? Als Autor verdreht man bei dieser Frage immer ein bisschen die Augen, aber welchen Bezug hast du zu der Figur? Hat sie dir Spaß gemacht, steckt da was von dir drin? Meckerst du auch gerne über unzureichende Wasserkocher und dumpfes Landvolk?

Ich schreibe und fotografiere lieber. - Als ich neulich im kleinen Kreis aus dem Text vorlas, war ich doch erstaunt, wie viel Ablehnung sich auf den Helden konzentrierte. Entweder habe ich Felix Walter mit Eigenschaften von mir ausgestattet, die meine Freunde nicht kennen, oder er ist doch eine (nahezu) reine Kunstfigur. Wie auch immer, Spaß gemacht hat er mir sehr, und das ist geblieben. Die Szene, in der er zum ersten Mal das Pensionszimmer sieht, das ihn für die nächste Zeit beherbergen wird, kann ich kaum vorlesen, ohne in Gelächter auszubrechen. Ich finde, dass mein Held unter den versammelten Unsympathen in dem Buch noch der sympathischste ist. Was das über mich als Autor aussagt könnte, möchte ich mal lieber unerörtert lassen.

Ich weiß von einigen Autorinnen und Autoren, dass sie beim Schreiben einen idealen Leser, eine Adressatin vor Augen haben, dem oder der ein entstehendes Buch Spaß machen soll. Hast du ein Bild vom Lesepublikum, das die Pension B ansprechen soll? Oder ist dir das -- nach dem Bonmot von Arno Schmidt: Leser? So was kenne ich nicht! -- egal?

Doch, ich habe oft Leser im Sinn, wenn ich schreibe. Aber ich vergesse sie sofort, wenn die Geschichte das verlangt.

Novelle und E-Book -- liegt dir die kurze Form? Und schreibst du anders, wenn der Text elektronisch veröffentlicht wird? Was verändert sich für dich als Autor mit E-Books?

Die kurzen Formen, und zwar besonders die Novelle / der Kurzroman haben mir schon immer gelegen, was mir als Phantastik-Autor vermutlich nicht allzu viel genützt hat. Es kamen ja immer wieder die Fragen: Warum so knapp? Warum so schnell vorbei? Warum nicht auch mal Geschichten in mehreren Bänden? Da konnte ich immer nur sagen: Weltenentwürfe kann man auch gut in 150 Seiten unterbringen. Und: Ich walze die Entwürfe nicht gerne aus, weil ich mich selbst nicht langweilen will.

Liest du selbst E-Books? Egal, ob ja oder nein -- hat das Gründe, was ist besonders gut/nervig am elektronischen Lesen?

Ich lese praktisch nur noch E-Books. Das habe ich gar nicht gewollt - ich war den E-Books gegenüber lange sehr skeptisch. Aber als die Bildschirme der Tablets so gut wurden, war die Sache eigentlich klar: mit E-Books spare ich Platz & Geld, und gewinne auch noch Funktionalität hinzu (wie zum Beispiel die unmittelbare Internetsuche direkt aus dem Buch heraus, das ich gerade lese). Die einzigen Probleme bei den E-Books sind das Chaos bei den Dateiformaten und der DRM-Unfug. Auch für den Autor sind die Vorteile deutlich. Man kann Fehler laufend ohne großen Aufwand verbessern. Das bedeutet im Zusammenhang mit dem Selbstverlag auch, dass man nach Rückerhalt der Rechte die Fehler verbessern kann, die einem von den Printverlagen aufgenötigt wurden - ein ziemlich gutes Beispiel dafür ist mein Buch Vaterfigur, das seinerzeit unter dem wenig glücklichen Titel Der Fürst der Skorpione im Druck erschien. Ich bin froh, dass ich das mittlerweile habe rückgängig machen können.

E-Books sind praktisch, sagst du -- also vermisst du die viel zitierte Sinnlichkeit des gedruckten Wortes nicht? Oder hat das elektronische Lesen für dich einen eigenen sinnlichen Reiz?

Ehrlich gesagt halte ich diese Sinnlichkeit des gedruckten Worts für ein ziemlich bourgeoises Konstrukt. Sie ist synonym mit der urdeutschen Freude an einer großen, gewichtigen Bibliothek, die als Bildungsbeweis herzuhalten hat. Wenn die E-Books die Texte im Moment des Lesens nur ein wenig von der Last befreien könnten, hauptsächlich Bildungsgut zu sein, dann hätten sie schon viel geleistet.

Vielen Dank für das Gespräch!

Lügenvögel flattern ab sofort los

Von Jasper Nicolaisen am May 13, 2014, 11:30 a.m.

Und da ist sie schon: Die Novelle Lügenvögel von Karla Schmidt ist ab sofort beim Beben erwerbbar. Für alle, die auch nach der Tschernobyl-Katastrophe nicht draußen spielen dürften und deshalb ein Spielplatz-Trauma davongetragen haben ...

Lügenvögel im Beben-Shop

Lügenvögel im Mai

Von Simon Weinert am April 28, 2014, 2:10 p.m.

Der Frühling knüpft sein zartes Band, und das Beben präsentiert seinen Mai-Titel: Lügenvögel, die erste Novelle aus der Feder eines Beben-Mitglieds. Am 15. Mai ist es soweit - dann erblickt Lügenvögel von Thriller-Autorin Karla Schmidt (Das Kind auf der Treppe, Die rote Halle) das Licht der Welt.

Buchmesse Leipzig: Von See'bolos und Lesehappen

Von Markolf Hoffmann am March 9, 2014, 10:12 a.m.

Die Buchmesse Leipzig öffnet am 13. März ihre Tore. Auch der Verlag das Beben präsentiert sich im Rahmen dieses Fests der Literatur, um der Novelle im eBook-Format Gehör zu verschaffen. Am Freitag, den 14. März, um 20. Uhr lesen im Cinedings in Leipzig (Karl-Heine-Str. 83) der Beben-Autor Gecko Neumcke aus der Neuerscheinung ein totes im see'bolo, sekundiert von Eva Strasser, die aus dem Thriller Mary vorträgt. (Beginn: 20 Uhr).

Auch für den Vortag, Donnerstag den 13. März, haben wir einen Beben-affinen Tipp: Ebenfalls um 20 Uhr zeitigt sich zum dritten Mal die Lesehappen-Veranstaltung in Leipzig. Die Autoren Christian von Aster, Boris Koch, Anna Kuschnarowa und Kathleen Weise tummeln sich in Noel's Ballroom (Kurt-Eisner-Straße 43) und werden für Stimmung sorgen. Der Mitbebende Markolf Hoffmann ist mit von der Partie.

Zur Lesehappen-Lesung am 13. März.

Zur Beben-Lesung am 14. März.

Wnuki nun auch auf Googleplay

Von Simon Weinert am Feb. 19, 2014, 2:04 p.m.

Bislang war Wnuki von Tobias Hülswitt nur auf der Beben-Seite und über die Shops Amazon, Xinxii, Weltbild, Hugendubel, itunes, buecher.de (und eine Handvoll weiterer) zu bekommen. Inzwischen sind die philosophischen Gnome auch auf Googleplay zu bekommen - ideal für alle Tablet- und Smartphonebesitzer. Da sagen wir nur: Naja ...

Wnuki auf Googleplay

Wnuki-Lesung am 9. Februar

Von Markolf Hoffmann am Jan. 31, 2014, 12:31 p.m.

Das geht ja gut los! Zumindest für den inzwischen auch vom Deutschlandfunk gelobten eBook-Verlag Das Beben, der seinen ersten Titel des neuen Jahrs in dem trendigen Neuöllner Club "Silverfuture" vorstellt: WNUKI nämlich von suhrkamp-Autor Tobias Hülswitt. Alles weitere zur Veranstaltung auf der Facebook-Seite zur Veranstaltung. Wer erst noch herausfinden muss, was ein Wnuki eigentlich ist, muss wohl am besten selbst kommen ...

Wnuki-Lesung am 9. Februar im "Silverfuture" ab 18:30 Uhr.

Wnuki frisch erschienen

Von Karla Schmidt am Jan. 14, 2014, 2:13 p.m.

Die fünfte Novelle des Bebens ist da - Wnuki aus der Feder von Tobias Hüslwitt, der auch schon bei Suhrkamp und KiWi veröffentlichte - und jetzt beim Beben. Zeit, der wohl knuddeligsten existenzphilosophischen Novelle des Frphjarhs 2014 einen Besuch abzustatten - wo? Natürlich auf der Insel Wnuki.

Illustriert wurde die Novelle übrigens von der Künstlerin Ulé Barcelos. Und deshalb gibt es für all jene, die Wnuki direkt beim Beben kaufen, das Buch mit gleich zwei unterschiedlichen Covern - das offizielle von Lisa Naujack und in einer alternativen Version von Ulé (in allen Formaten). Denn bei Büchern ist es wie bei den Wnukis: Sieht man genau hin, sehen gar nicht alle gleich aus ...

2014 fallen die Wnukis über das Beben her

Von Markolf Hoffmann am Dec. 30, 2013, 12:18 a.m.

Das neue Jahr wirft seine Schatten voraus: In Kürze erscheint Tobias Hülswitts parabelhafte Novelle Wnuki als fünfter Titel des BEBEN-Programms. Der genaue Veröffentlichungstermin und die Auftaktlesung werden in Kürze bekanntgegeben. Vermutlich noch ehe die Sektkorken knallen. Weil es auf der Insel Wnuki schon immer so gewesen ist ...

Alles Kaputtschlagen Leseproben und PDF

Von Karla Schmidt am Nov. 14, 2013, 10:58 a.m.

Die Katze nicht im Sack kaufen ... einen Kammerer schon gar nicht. Wer also demnächst unsere neuste Beben-Novelle testlesen will, kann dies tun auf unserer Seite unter Alles kaputtschlagen. Eine Schöpfungsgeschichte. Und wer Kammerers wirre Gentrifizierungsfabel lieber als PDF lesen will - auch bisherige Käufer der epub/mobi-Fassunng - wird ebenfalls fündig. Natürlich beim Beben ...

Bald wird alles kaputtgeschlagen

Von Markolf Hoffmann am Oct. 29, 2013, 2:41 p.m.

Ein paar Tage Geduld ist noch angesagt, bis Georg Friedrich Kammerers Novelle Alles kaputtschlagen. Eine Schöpfungsgeschichte als vierter Titel des BEBEN-Programms erhältlich sein wird. Als offiziellen Erscheinungstermin steht jetzt der 9. November fest. Und just an diesem November-Samstag wird die Novelle auch noch im Berliner ida nowhere vorgestellt. Wann genau? Herr Kammerer und das ida nowhere werden es uns bestimmt bald mitteilen.

Alles kaputtschlagen in den Schöpfungswehen

Von Markolf Hoffmann am Oct. 23, 2013, 12:37 p.m.

Die erste Satzfassung von Georg Friedrich Kammerers Alles kaputtschlagen. Eine Schöpfungsgeschichte ist raus. Der bisher am stressigsten zu setzende Text, mit Unmassen an Fußnoten (für jede einzelne hätte ich in bei Herrn Kammerer ALLES KAPUTTSCHLAGEN können). Mal schauen, was das Korrektorat sagt. Ich lasse nach Schöpfungswehen die Kammersche Novelle erstmal ruhen, freue mich aber sehr auf die Lektüre ... was ich davon bisher gesehen habe, verspricht eine handfeste Überraschung mit erstaunlich viel Melancholie trotz Zombies, Schlägernazis und den Großen Alten. Und diverse Berliner In-Kneipen kriegen en passant auch noch einen mit ...

«The Tempest« fühlt uns auf den Zahn

Von Jasper Nicolaisen am Oct. 21, 2013, 1:32 p.m.

Ein Verlag für Ebooks? Lohnt sich das überhaupt? Und was haben die Autoren davon? Der Autorennewsletter «The Tempest» fühlt unserem Pressemenschen Jasper Nicolaisen auf den Zahn, ja sogar auf den Nerv. Und er stand gewissenhaft Rede und Antwort ...

Wer der Newsletter empfangen will, muss sich übrigens bei «The Tempest» anmelden. Auszüge des Gesprächs werden wir aber auch auf unserer Facebook-Seite posten.

Endlich Leseproben!

Von Markolf Hoffmann am Oct. 11, 2013, 2:57 p.m.

Wie? Was? Es gab noch keine Leseproben zu unseren Büchern?

In der Tat ... bislang mussten interessierte Leser bisher auf Googleplay oder Amazon ausweichen, um einen Blick in unsere Novellen zu erhaschen. Das ist jetzt anders: Ab sofort können im jeweiligen Buchbereich Leseproben zu jedem Text heruntergeladen werden. Unser Dank gilt unserem administrativen Mastermind Diethelm Ferdinando, der diese Funktion im Hintergrund freigeschaltet hat.

Buchtrailer zum Pilzgericht

Von Markolf Hoffmann am Oct. 9, 2013, 8:23 a.m.

Emsige Autoren, die wir da haben: Frank Dukowski hat einen Buchtrailer für sein "Pilzgericht" auf Youtube eingestellt.. Heimlicher Star: Der Fruchtköper der Amanita phalloides. Unbedingt sehenswert!

Wir brennen für unsere Bücher

Von Jakob Schmidt am Sept. 27, 2013, 9:40 a.m.

Während der gestrigen Verlagssitzung über Georg Kammerers „Alles Kaputtschlagen“ (November 2013):

Jakob Schmidt (Lektor): “Ich weiß nicht, ob wir das Gute daran nicht zu teuer bezahlen.”
Simon Weinert (Verleger): „Hey, Leute, wir brennen für unsere Bücher!“
Markolf Hoffmann (Verleger): „Ja, für dieses Buch werden wir bestimmt alle brennen.“

Wir freuen uns drauf, Georg!

Der analogste Ebook-Verlag der Welt

Von Karla Schmidt am Sept. 26, 2013, 11:36 p.m.

Soeben geht unsere Verlagssitzung zu ändern. Wir haben festgestellt, dass wir wahrscheinlich der E-Book-Verlag mit der geringsten Technikaffinität sind: Von fünf Verlegern können gerade mal drei Autofahren; zwei davon kommen nur mit Automatikgetriebe zurecht. Noch skandalöser ist, dass einer von uns noch nicht einmal einen E-Book-Reader hat! Man kann auch ohne diese Dinge leben - wenn man tolle Freundinnen und Freunde hat, die einem das Catering zur Verlagseröffnung chauffieren, und wenn man einen Drucker hat, der die Beben-Manuskripte aufs Papier bringt.

Das Beben bei GooglePlay

Von Markolf Hoffmann am Sept. 18, 2013, 9:13 a.m.

Wer auf seinem Tablet GooglePlay benutzt, kann unsere Novellen nun auch auf diesem Weg erwerben - Vor dem Pilzgericht, Mary und natürlich auch Pension Barbara..

Jetzt auch auf dem Kobo

Von Markolf Hoffmann am Sept. 10, 2013, 8:39 a.m.

Wer Beben-Novellen nicht auf unserer Webseite kaufen will, hat jetzt noch mehr Auswahl: Nach Amazon, itunes, Weltbild, Hugendubel und Xinxii ist unser Startprogramm inzwischen auch im Kobo-Webshop erhältlich.

Das Beben im Buchhandel

Von Simon Weinert am Sept. 6, 2013, 2:54 p.m.

Diese Woche haben wir damit begonnen, Buchhandlungen mit unseren Download-Karten zu beliefern. Erst einmal ganz analog zu Fuß und in Berlin. Sobald feststeht, wo die Beben-Bücher überall angeboten werden, werdet ihr eine entsprechende Liste auf unserer Webseite finden.
Interessierte Buchhandlungen können gerne in Kontakt mit uns treten: verlag@verlagdasbeben.de

Heftiges Nachbeben

Von Jakob Schmidt am Sept. 3, 2013, 10:09 p.m.

Die ersten Erdstöße sind überstanden, wir haben unser Gleichgewicht noch nicht ganz wiedergefunden, kommen aber auch wankend gut voran! So etwa lässt sich der Zustand des Bebens drei Tage nach unserer ersten Veranstaltung beschreiben. Eva Strasser, Georg Kammerer und Frank Dukowski haben uns bei der Lesung ganz schön weggepustet. Fast fällt es uns ein bisschen schwer zu glauben, dass wir auf unserer Reise ins Verlegerland nicht nur diese drei tollen AutorInnen im Gepäck haben, sondern dazu noch Marcus Hammerschmitt und Tobias Hülswitt. Das wichtigste ist damit schon mal gesichert, nämlich dass die Bücher gut sind.
Daneben gibt es aber noch eine ganze Menge andere wichtigste Leute beim Beben: Unsere Gestalterin Lisa Naujack, die wirklich alles von unseren Covern über unser Logo bis zu unserer Schrift selbst gemacht hat, unser Programmierer und Webmastermind Diethelm Ferdinando, der auf die Idee mit dem Account-freien Onlineshop gekommen ist, und die vielen helfenden Köpfe und Hände bei unserer Eröffnungsgala, darunter Sebastian Feldmeier, der sichtlich vergnügt moderiert hat, Lukas Nicolaisen, der uns mit seinem Catering in Staunen und Ehrfurcht versetzt hat, die Leute vom Laidak und natürlich das Publikum, dass uns durch seine Anwesenheit (und durch seine Kauffreude) bestätigt hat, dass an unserem Literaturgeschmack etwas dran sein muss!

Jetzt wird es also ernst: Die ersten Bücher sind in die freie Wildbahn entlassen und wollen gefressen werden. Rezensionsexemplare flattern durch den virtuellen Raum, Beben-Novellen nisten sich in den Speichern privater Reader ein und warten gespannt darauf, wie das abschließende Urteil über sie ausfallen wird ... Die Verlagstruppe putzt derweil bei Buchhandlungen die Klinken, um sie zum Anbieten kleiner rätselhafter bedruckter Kärtchen aus Karton zu bewegen. Und natürlich sind schon neue Bücher im Lektorat, neue Illustrationen im Auftrag, und neue Manuskripte auf unseren Readern ...

Novellen nun auch im PDF-Format

Von Markolf Hoffmann am Sept. 3, 2013, 12:23 a.m.

Die drei Novellen des Startprogramms sind nun auch im PDF-Format erhältlich. Alle bisherigen Käufer finden die PDF-Variante (neben mobi, epub und epub für Kobo-Reader) unter dem Link, der ihnen per Email zugesandt wurde. Danke für die Geduld!

Nachbericht: So war die Auftaktveranstaltung im Laidak

Von Jakob Schmidt am Sept. 2, 2013, 6:06 p.m.

Übersetzerkollege Markus Mäurer hat über den gestrigen Eröffnungsabend gebloggt, nämlich → hier.

Es BEBT los!

Von Jasper Nicolaisen am Sept. 1, 2013, 11:01 a.m.

Heute, Kinder, wird’s was BEBEN! Den Seinen BEBT´S der Herr im Schlaf. Euch werden wir´s BEBEN.

Kalauer und sentenziöse Weisheiten sind alles, was uns nach dem Startup-Marathon der letzten Wochen noch einfällt. Webdesigner und E-Book-Bastler kriechen auf dem Zahnfleisch über die Zielgerade. Presseleute, Lektorinnen, Buchhalter auf zuschande gerittenen Pferden knapp dahinter. Nur die Autorinnen und Autoren sind noch frisch und rotbackig. Aber so soll es ja irgendwie auch sein.

Aus den Pfützen, die einmal wir waren, leuchten Äuglein, die das lang ersehnte Ziel schauen und vor Ehrfurcht erBEBEN: Ein Verlag für Texte, die einfach sein müssen. Kurze Form, viel Inhalt. Bester Service, ohne Anmeldung und DRM. Engagiertes Lektorat, wohlmeinende Werbetrommel. Und handgenähte Codekarten. Jetzt hat das BEBEN endlich auch die Website, die es verdient. Mit Infos und Statements, Links und Bildern, Shop und Top-Angeboten, mit Logo und ganz viel corporate Design und Identity und bestimmt auch Synergien irgendwo. Die Mühen der Ebene liegen hinter uns. Wir schauen das neue Land, als Zwerge, auf deren Schultern Giganten stehen: unsere Autoren und Autorinnen mit den besten Büchern unserer Welt.

Dieser Metaphernsalat oder -nebel in unseren müden Köpfen wird sich erst lichten bzw. aus der Schleuder kommen, wenn heute abend um 19 Uhr im Laidak die Sause steigt und es endlich heißt: Nunc est BEBENDUM!