Schwedens düsteres Antlitz

Beschaulich, mit traumhafter Natur, netten Menschen und merkwürdigen langbeinigen Tieren mit übertriebenen Geweihen, die auf den Straßen stehen, so harmlos kommt das gängige Bild von Schweden daher. Doch unter der traumhaften Oberfläche lauert eine andere Wirklichkeit. Rauchende Schlote, keuchende Hochöfen, Qualm, der den Himmel verdunkelt, das Quietschen riesiger Schwungräder, das prägte einst das Bild Mittelschwedens. Ruben Philipp Wickenhäuser erweckt in Järngård. Der Fluch des Erzes dieses abgründige Schweden fern der gängigen Klischees zum Leben.

Wickenhäuser, der selbst in Schweden lebt, hat anlässlich der Veröffentlichung von Järngård sein privates Fotoarchiv geöffnet.

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Feuertänzer: Feuer und Eisen prägte die Geschichte der Gegend des Bergslagen, benannt nach seinem eigenen "Gesetz des Berges"

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Keine Burg, sondern ein Zeuge aus der vergangenen Zeit des Eisenabbaus.

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Wie der stachelige Zeuge einer versunkenen Epoche ragt ein Steinfundament im tiefen Wald auf ...

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... und man fragt sich unvermittelt, was für Wesen hier einst herrschten.

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Schon das Licht ist hier intensiver. Waren die Geschichten von Trollen und Graugnomen vielleicht doch keine Märchen?

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Mitten in einem Dorf steht der Wasserbefüllturm aus der Zeit des Eisenabbaus als stummer Zeuge.

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Malerisch gibt sich die Natur ...

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... bis sie ihr anderes Gesicht zeigt.

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Mystische Atmosphäre in den ehemaligen Grubengebieten. Kleine Theatergruppen aus der Umgebung nutzen sie für wahrhaft zauberhafte Vorstellungen. Die Anrufung der mythologischen Frau im Berg darf dabei nicht fehlen.

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Ebenso mystisch blickt dieser Elchschädel auf den Wanderer herab. Nicht nur ist die Elchjagd geliebte Tradition in Schweden, auch können sich die Schweden selbst einer gewissen Faszination für das Mystische nicht ganz erwehren.